Er stammte aus der Dynastie der Innerschweizer Buchhändler von Matt und leitete über 40 Jahre eine eigene Buch- und Kunsthandlung. "Wer in der katholischen Diaspora Zürichs eine Anlaufstelle für Bücher suchte, eine Anregung über theologische, philosophische oder auch kunstgeschichtliche Themen, kam am Haus an der Weinbergstrasse 20 nicht vorbei", schreibt der "Schweizer Buchhandel" (Ausgabe Nr. 7) in seinem Nachruf.
Von Matt war zuvor kaufmännischer Direktor des katholischen Verlags Desclée de Bouwer in Brügge (Belgien) gewesen. Er folgte damals dem Ruf zweier Jesuitenpatres, die ihn baten, die damalige Buchhandlung Herzog zu kaufen. Er habe die Zürcher Katholiken mit seinem Wissen und seinen Kenntnissen sowie mit Devotionalien versorgt, heisst es im Nachruf weiter.
Er wirkte auch in der Vereinigung der katholischen Buchhändler (VKB) und sorgte dafür, dass der VKB einen geistlichen Beistand in Form eines Kuraten bekam. Auf die Initiative von Matt gehen der ökumenische Buchbesprechungstag und die Fastentagung zurück.
(kipa/am/gs)