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Kleinen Kirchgemeinden läutet das Totenglöcklein (ZU)

Dem Kirchenrat der reformierten Landeskirche schwebt vor, bis 2018 die Zahl der Kirchgemeinden im Kanton zu halbieren oder gar – wenn möglich – auf einen Drittel zu reduzieren.

Die nächsten Jahre dürften die Landkarte der reformierten Zürcher Kirche massiv verändern. Der Kirchenrat will möglichst nur noch Kirchgemeinden von mindestens 5000 Gemeindegliedern. Das schreibt er in seiner Antwort auf ein Postulat des Mar­tha­ler Synodalen Kurt Stäheli.

Das Postulat, das die Kirchensynode am 30. November 2010 überwiesen hat, trägt eigentlich einen harmlosen Titel: «Stärkung kleiner Kirchgemeinden durch gezielte Förderung der übergemeindlichen Zusammenarbeit». Die Antwort des Kirchenrats fällt aber geradezu revolutionär aus. Der übergemeindlichen Zusammenarbeit komme mehr denn je eine zentrale Bedeutung zu. Dies aus mehreren Gründen: D [...]

Quelle:
Zürcher Unterländer (ZU)
10.07.2012