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Ein Hirtenbrief sorgte bei Seelsorgern für Aufregung

«Zu allem und jedem schweigen ist nicht der Weg» - Dabei könnte das Problem rund um die Kommunion bei wieder – verheirateten Katholiken gelöst sein, wenn der Papst seine frühere Meinung ins Kirchenrecht umgesetzt hätte.

Von Hanspeter Thurnherr, Region. – Zwei Ereignisse gaben den Anstoss, dass die zwei Dekanate Sargans (zu welchem auch das Werdenberg gehört) und Uznach öffentlich festhielten, «wiederverheirateten Geschiedenen nach wie vor die Kommunion zu reichen» (siehe Frontseite). Zum einen feiert die katholische Kirche das 50-Jahr-Jubiläum der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils. Zum anderen hatte Anfang März der Churer Bischof Vitus Huonder in einem Hirtenbrief ausdrücklich festgehalten, dass «wiederverheiratete Geschiedene nicht zu den Sakramenten zugelassen sind». «Betroffene kommen nämlich durch ihre Entscheidung, eine neue Partn [...]

Quelle:
Werdenberger & Obertoggenburger (auf kath.ch)
25.05.2012